Kinder

garten

 

Das Entscheidende an Bildung ist die Eigenaktivität der Kinder - ihre Neugier auf die Welt und die Art wie sie sich die Welt aneignen. Nicht der reine Wissenerwerb steht im Vordergrund, vielmehr soll der Erwerb von Basiskompetenzen vermittelt werden. Weiterführende Informationen finden sich im bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.

 

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Der lebensbezogene Ansatz

Wir arbeiten teiloffen nach dem lebensbezogenen Ansatz von Prof. Dr. Norbert Huppertz. Leben in seiner ganzen Bedeutung und in seiner ganzen Vielfalt ist in dieser Pädagogik der alles überragende und bestimmende Gesichtspunkt. Ein kindorien-tiertes Bildungskonzept, das sich im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan wiederfindet.

Lebensbejahend, realitätsnah, wertschätzend und Werte vermittelnd, zielt unsere Pädagogik darauf ab, sich im ständig veränderten realen gesellschaftlichen Leben zurechtzufinden. Vorbereitung auf die Schule (als die nächste Bildungseinrichtung), Frieden, Eine-Welt und Natur sind deshalb die großen Themen des lebensbezogenen Ansatzes.

Drei methodische Arbeitsformen beinhaltet der lebensbezogene Ansatz:

  • Das freie Spiel

  • Das gezielte Aktivitätsangebot und

  • die Projektarbeit

 

Ablauf  der Eingewöhnung

Informationsabend

Nach der schriftlichen Zusage und einem Vertragsgespräch mit der

Leitung oder dem Vorstand, findet ein Informationsabend für alle

neuen Eltern statt. An diesem Abend erhalten Sie alle notwendigen

Informationen, die Sie und Ihr Kind für einen gelungenen Start

benötigen. Sie erhalten einen Einblick in den Tagesablauf des

Kindergartens und es wird ein Termin für einen Schnuppertag (max.

einen Monat vor dem Start) mit Ihrem Kind vereinbart.

 

 

 

 

 

Schnuppertag

Am Schnuppertag verbringen Sie mit Ihrem Kind eine Stunde im

Kindergarten. Es ist wichtig, dass ihr Kind vor dem eigentlichen

Beginn, die Einrichtung, das Personal und die Gruppe bereits

kennenlernen konnte, um sich mit den Rahmenbedingungen

vertraut zu machen.

 

 

Erster/ Zweiter Kindergartentag

Am ersten und zweiten Tag befinden Sie sich für etwa 1-2 Stunden

gemeinsam mit Ihrem Kind in unserem Haus. Das Personal versucht

in dieser Zeit einen ersten Kontakt zu Ihrem Kind aufzunehmen.

Es gibt keine vorab festgelegten Bezugserzieher. Alle Erzieher/

-innen fühlen sich gleichermaßen für das Wohlergehen Ihres Kindes

verantwortlich. Dennoch ist es Ihrem Kind natürlich vorbehalten,

sich seine primäre Bezugsperson frei zu wählen. In der kompletten

Eingewöhnungszeit befinden wir uns in einem engen und

permanenten Austausch miteinander.

 

Trennung

Die Trennung sollte in der Regel nicht vor dem dritten Tag erfolgen.

Diese Zeitspanne braucht das Kind um anzukommen und Vertrauen

in die neuen Gegebenheiten zu schaffen. Es ist wichtig, Ihr Kind

nicht mit der Situation zu überfordern und einen schnellen Abschied

zu forcieren. Jedes Kind benötigt seine eigene Zeit um den Über-

gang erfolgreich zu bewältigen. Das Kind zu drängen, hat meist

einen gegenteiligen Effekt zur Folge. Die erste Trennung sollte

nicht länger als 10 – 15 Minuten dauern. Diese Zeit ist für uns

sehr wichtig, um einen Einblick in das Verhalten Ihres Kindes zu

bekommen. Ihr Kind ist in dieser Zeit einem hohem Stressaufkommen

ausgesetzt, welches sich durch Weinen oder Schreien äußern kann.

In der Regel gelingt es nicht, das Kind für diese Zeit der Trennung dauerhaft zu trösten. Daher ist es sehr wichtig, die vorher vereinbarte Zeit einzuhalten! Die Dauer der Trennung wird in den darauf-folgenden Tagen individuell in kleinen Etappen gesteigert. Dieser Prozess kann bis zu zwei Wochen dauern. Wir empfehlen dem eingewöhnenden Elternteil während der ersten zwei Wochen Urlaub zu nehmen. Im besten Fall geschieht die Eingewöhnung durch einen gleichbleibenden Elternteil. Damit die Kinder entspannt starten können und das Personal gut auf alle Eltern und Kinder eingehen kann, gewöhnen wir in der Regel nicht mehr als vier Kinder pro Woche ein. Natürlich ist auch dieser Prozess je nach Individualität der Kinder, der beruflichen Situation der Eltern und der aktuellen personellen Besetzung anzupassen.

 

Abschluss der Eingewöhnung

In der Regel ist eine gelungene Eingewöhnung nach

4 – 6 Wochen abgeschlossen. Auch hier ist jedoch

die Individualität Ihres Kindes zu berücksichtigen.

Ein Kind braucht zum Aufwachsen ein Dorf.  Afrikanisches Sprichwort